In den letzten Tagen war einiges los bei uns: 10 Einsätze in den letzten 3 Tagen - von einem abgestürzten Fahrzeug am 26.06. über mehrere Drohneneinsätze bis zu einem großen Unwetterereignis am 29.06. war alles dabei!
Besonders gefordert waren in den letzten Tagen die Flughelfer sowie das Drohnenteam. Die Drohne zeigte dabei ihre Vielseitigkeit, bei fünf Einsätzen in zwei Tagen war alles dabei: Von einer Suchaktion nach einer abgängigen Person in Zams über mehrere Waldbrandeinsätze in Tösens, Serfaus und Haiming bis hin zur Unterstützung mit Luftbildern bei dem Murenereignis im Kaunertal. Das Team der Drohne hat dabei seine Flexibilität und Vielseitigkeit unter Beweis gestellt, teilweise wurden Einsätze parallel abgearbeitet und so die Behörde und die Einsatzleitungen maßgeblich bei der erfolgreichen Abarbeitung der Einsätze unterstützt.
Aber auch der Flugdienst wurde gefordert: Bei einer großangelegten Luftbrücke im Kaunertal wurden mehr als 300 Personen, welche von einer Mure im hinteren Kaunertal eingeschlossen worden waren, erfolgreich evakuiert. Dabei wurden von einem dreijährigen Kind bis zu 80-jährigen Pensionisten Menschen aller Altersgruppen ohne Zwischenfälle aus dem abgeschnittenen Gebiet evakuiert. Solch eine Einsatzlage ist nur durch eine außergewöhnliche Leistung und Zusammenarbeit aller Organisationen möglich! Von den Hüttenwirten über die Ortsfeuerwehr bis hin zu den Hubschrauberpiloten des Bundesheeres und der Polizei haben die eingesetzen Kräfte alles gegeben, um die Menschen möglichst sicher wieder nach Hause bringen zu können!
Beim Unwetterereignis am 29.06. wurde der Flugdienst dann ebenfalls auf Bereitschaft für eine eventuelle Evakuierung alarmiert, während das Team der Bezirkszentrale über 30 Einsätze, verteilt über den ganzen Bezirk Landeck, koordinierte und dokumentierte.
Diese vergangenen Tage sind eine eindrucksvolle Bilanz, die zeigt, dass die Feuerwehren jederzeit für alle Lagen gerüstet sind und unsere Mitglieder keine Mühen scheuen, um der Bevölkerung zu helfen. Anstatt ein entspanntes Wochenende mit der Familie zu verbringen haben unzählige Einsatzkräfte im ganzen Bezirk ihre Zeit zur Verfügung gestellt um anderen Menschen zu helfen - und das für ein Lächeln und die Dankbarkeit der Betroffenen. Es sind die kleinen Dinge die der Lohn für die vollbrachte Arbeit sind: Ein Lächeln von einem Kind welches seine Mutter wieder in die Arme nehmen kann, der erleichterte Blick von Betroffenen, wenn die Feuerwehr eintrifft und sie wissen: Jetzt wird uns geholfen und nicht zuletzt: Ein Danke, auch von völlig unbeteiligten Personen!