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26. Dezember 2025

Personensuche in Landeck - Ehrenamt kennt keine Feiertage

Eigentlich ist Weihnachten die Zeit der Ruhe, der Familie und der brennenden Kerzen am Christbaum. Doch für viele Einsatzkräfte in Landeck sahen die Feiertage in diesem Jahr anders aus. Statt einem festlichem Essen und gemütlichem Beisammensein beschäftigte uns eine Suchaktion am 25. und 26. Dezember.

Besinnliches Weihnachtfest? Nicht für uns.

Bereits am Vormittag des Christtags, dem 25.12., wurden wir zur Unterstützung bei einer einer großangelegten Suchaktion gerufen: Im Bereich des Schlosswaldes und später am Thial wurden Hilferufe gemeldet. Die Drohnenmannschaft der Feuerwehr Landeck sowie das Team der Bezirkszentrale unterstützte gemeinsam mit der Bergrettung Landeck die Polizei bei der Suche - musste diese aber am Nachmittag erfolglos abbrechen.

Am späten Nachmittag des 25.12 wurde aufgrund neuer Erkentnisse erneut alarmiert und das Suchgebiet erweitert. Neben der Drohne der Feuerwehr Landeck sowie der Mannschaft der Bergrettung war dabei auch die Drohne der Berufsfeuerwehr Innsbruck im Einsatz. Nachdem sich nach über 3 Stunden Suche weiterhin keine Ergebnisse und weiteren Informationen abzeichneten wurde die Suche am Abend erneut unterbrochen.

Am Nachmittag des Stefanietag, dem 26.12., ergaben sich erneut neue Hinweise sowie erste konkrete Spuren: Jäger haben im unwegsamen und unzugänglichen Thial-Tobel Spuren entdeckt - die Einsatzkräfte namen die Suche wieder auf und konnten schließlich persönliche Gegenstände sowie einen Koffer auf 1.400m finden, worauf die Suche in diesem Gebiet intensiviert wurde.

Erleichterung mit einem Kopfschütteln

Die Nachricht am Abend brachte die ersehnte Erleichterung: Der Gesuchte wurde unversehrt in Deutschland angetroffen. Er hatte sich selbst aus der Notlage befreit und war heimgereist, ohne die Rettungskräfte zu informieren.

Nächstenliebe in Zahlen: 12 Stunden im Einsatz

Auch wenn dieser Einsatz noch viele Fragen offen lässt zeigt er doch eines: Auf die Bereitschaft und die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen ist Verlass! Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Bergrettung leisteten in Zusammenarbeit mit der Polizei an den zwei Feiertage in über 12 Stunden Einsatzzeit in widrigstem Gelände und unter schwierigen Umständen alles, auch  ohne konkrete Anhaltspunkte.

Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte für diese großartige Kameradschaft und den unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit unserer Bevölkerung!

26. Dezember 2025

Personensuche in Landeck - Ehrenamt kennt keine Feiertage

Eigentlich ist Weihnachten die Zeit der Ruhe, der Familie und der brennenden Kerzen am Christbaum. Doch für viele Einsatzkräfte in Landeck sahen die Feiertage in diesem Jahr anders aus. Statt einem festlichem Essen und gemütlichem Beisammensein beschäftigte uns eine Suchaktion am 25. und 26. Dezember.

Besinnliches Weihnachtfest? Nicht für uns.

Bereits am Vormittag des Christtags, dem 25.12., wurden wir zur Unterstützung bei einer einer großangelegten Suchaktion gerufen: Im Bereich des Schlosswaldes und später am Thial wurden Hilferufe gemeldet. Die Drohnenmannschaft der Feuerwehr Landeck sowie das Team der Bezirkszentrale unterstützte gemeinsam mit der Bergrettung Landeck die Polizei bei der Suche - musste diese aber am Nachmittag erfolglos abbrechen.

Am späten Nachmittag des 25.12 wurde aufgrund neuer Erkentnisse erneut alarmiert und das Suchgebiet erweitert. Neben der Drohne der Feuerwehr Landeck sowie der Mannschaft der Bergrettung war dabei auch die Drohne der Berufsfeuerwehr Innsbruck im Einsatz. Nachdem sich nach über 3 Stunden Suche weiterhin keine Ergebnisse und weiteren Informationen abzeichneten wurde die Suche am Abend erneut unterbrochen.

Am Nachmittag des Stefanietag, dem 26.12., ergaben sich erneut neue Hinweise sowie erste konkrete Spuren: Jäger haben im unwegsamen und unzugänglichen Thial-Tobel Spuren entdeckt - die Einsatzkräfte namen die Suche wieder auf und konnten schließlich persönliche Gegenstände sowie einen Koffer auf 1.400m finden, worauf die Suche in diesem Gebiet intensiviert wurde.

Erleichterung mit einem Kopfschütteln

Die Nachricht am Abend brachte die ersehnte Erleichterung: Der Gesuchte wurde unversehrt in Deutschland angetroffen. Er hatte sich selbst aus der Notlage befreit und war heimgereist, ohne die Rettungskräfte zu informieren.

Nächstenliebe in Zahlen: 12 Stunden im Einsatz

Auch wenn dieser Einsatz noch viele Fragen offen lässt zeigt er doch eines: Auf die Bereitschaft und die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen ist Verlass! Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Bergrettung leisteten in Zusammenarbeit mit der Polizei an den zwei Feiertage in über 12 Stunden Einsatzzeit in widrigstem Gelände und unter schwierigen Umständen alles, auch  ohne konkrete Anhaltspunkte.

Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte für diese großartige Kameradschaft und den unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit unserer Bevölkerung!

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