Die Detektierung von Glutnestern mittels Drohne hat sich vor allem bei Wald- und Vegetationsbränden als fester Bestandteil der Brandbekämpfung etabliert. So wurde die Drohne der Feuerwehr Landeck heute gegen 06:00 Uhr nach Umhausen/Niederthai angefordert, um die Einsatzkräfte bei der Nachkontrolle des Brandgeschehens zu unterstützen.
Nach einem gemeinsamen Erkundungsgang sowie einer Besprechung mit dem verantwortlichen Einsatzleiter konnte der Einsatz der Drohne rasch und zielgerichtet durchgeführt werden. Mithilfe der Wärmebildkamera wurden mögliche Glutnester lokalisiert und an die eingesetzten Kräfte weitergegeben.
Gerade bei Waldbränden können sich Glutnester unter der Vegetation, im Wurzelwerk oder unter der Erdoberfläche über längere Zeit halten und unbemerkt wieder aufflammen. Die Suche nach diesen versteckten Hitzequellen ermöglicht eine gezielte Nachlöscharbeit und trägt wesentlich dazu bei, ein erneutes Ausbrechen des Brandes zu verhindern. Je nach Einsatzlage kann die Drohne auch nach Abschluss der Löscharbeiten für eine abschließende Kontrolle des betroffenen Bereiches eingesetzt werden, um verbliebene Wärmequellen auszuschließen und den Einsatz zu dokumentieren.
Voraussetzung für den sicheren Betrieb der Drohne ist selbstverständlich, dass sich während des Drohneneinsatzes kein anderer Flugverkehr im Einsatzgebiet befindet. Nur so kann die Erkundung sicher und effizient durchgeführt werden.
Fotos: (c) Feuerwehr Landeck