Akuelles

Aktuelles

23. September 2025

Brand im Waldgebiet – Rasches Eingreifen verhindert Schlimmeres

Am Dienstag, den 23. September 2025, wurde die Stadtfeuerwehr Landeck um 08:34 Uhr von der Leitstelle Tirol zu einem "Brand im Freien" im Bereich des Gramlachwegs alarmiert. Bereits kurz nach Alarmierung gingen mehrere Notrufe aus der Bevölkerung ein – der Rauch war bis in den Ortsteil Urgen (Gemeinde Fließ) deutlich wahrnehmbar. Auch auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war das Feuer sowie die starke Rauchentwicklung bereits gut sichtbar, was das Ausmaß des Brandgeschehens früh erahnen ließ.

Vor Ort zeigte sich, dass ein großer Haufen aus Stauden- und Astschnitt in Brand geraten war. Die Brandstelle befand sich direkt neben einer gut befahrbaren Forststraße, jedoch in abgelegener und beengter Lage mitten im Waldgebiet. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der schnellen Brandausbreitung entschied der Einsatzleiter unmittelbar nach dem Eintreffen, die Feuerwehr Fließ mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug (TLF) sowie zusätzlicher Mannschaft nachzualarmieren. Zusätzlich wurde in Landeck die Sirene und Sammelruf per Pager ausgelöst, um weitere Kräfte zur Einsatzstelle zu bringen.

Ein zentrales Thema bei diesem Einsatz war die Löschwasserversorgung: Im unmittelbaren Bereich des Brandherds stand kein Hydrant zur Verfügung. In der ersten Phase wurde daher ein Pendelverkehr mit drei Tanklöschfahrzeugen eingerichtet, um Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen. Parallel dazu begannen die Feuerwehren Landeck und Fließ mit dem Aufbau einer Zubringerleitung über rund 500 Meter, um eine durchgehende Wasserversorgung sicherzustellen.

Zur gezielten Brandbekämpfung wurde der brennende Stauden- und Astschnitt mit Unterstützung des Gemeinde-LKWs der Stadtgemeinde Landeck sowie des HUB Landeck kontrolliert auseinandergezogen, um Glutnester gezielt ablöschen zu können.

Nach rund dreieinhalb Stunden intensiver Arbeit konnte der Brand vollständig gelöscht und der Einsatz gegen 12:00 Uhr erfolgreich beendet werden. Durch das rasche sowie koordinierte Vorgehen konnte ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Die Brandursache ist bislang unbekannt.

 

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

23. September 2025

Brand im Waldgebiet – Rasches Eingreifen verhindert Schlimmeres

Am Dienstag, den 23. September 2025, wurde die Stadtfeuerwehr Landeck um 08:34 Uhr von der Leitstelle Tirol zu einem "Brand im Freien" im Bereich des Gramlachwegs alarmiert. Bereits kurz nach Alarmierung gingen mehrere Notrufe aus der Bevölkerung ein – der Rauch war bis in den Ortsteil Urgen (Gemeinde Fließ) deutlich wahrnehmbar. Auch auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war das Feuer sowie die starke Rauchentwicklung bereits gut sichtbar, was das Ausmaß des Brandgeschehens früh erahnen ließ.

Vor Ort zeigte sich, dass ein großer Haufen aus Stauden- und Astschnitt in Brand geraten war. Die Brandstelle befand sich direkt neben einer gut befahrbaren Forststraße, jedoch in abgelegener und beengter Lage mitten im Waldgebiet. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der schnellen Brandausbreitung entschied der Einsatzleiter unmittelbar nach dem Eintreffen, die Feuerwehr Fließ mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug (TLF) sowie zusätzlicher Mannschaft nachzualarmieren. Zusätzlich wurde in Landeck die Sirene und Sammelruf per Pager ausgelöst, um weitere Kräfte zur Einsatzstelle zu bringen.

Ein zentrales Thema bei diesem Einsatz war die Löschwasserversorgung: Im unmittelbaren Bereich des Brandherds stand kein Hydrant zur Verfügung. In der ersten Phase wurde daher ein Pendelverkehr mit drei Tanklöschfahrzeugen eingerichtet, um Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen. Parallel dazu begannen die Feuerwehren Landeck und Fließ mit dem Aufbau einer Zubringerleitung über rund 500 Meter, um eine durchgehende Wasserversorgung sicherzustellen.

Zur gezielten Brandbekämpfung wurde der brennende Stauden- und Astschnitt mit Unterstützung des Gemeinde-LKWs der Stadtgemeinde Landeck sowie des HUB Landeck kontrolliert auseinandergezogen, um Glutnester gezielt ablöschen zu können.

Nach rund dreieinhalb Stunden intensiver Arbeit konnte der Brand vollständig gelöscht und der Einsatz gegen 12:00 Uhr erfolgreich beendet werden. Durch das rasche sowie koordinierte Vorgehen konnte ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Die Brandursache ist bislang unbekannt.

 

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

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Das bei diesem Einsatz eingesetzte Kleinlöschfahrzeug (KLF) der Feuerwehr Landeck ist im Ortsteil Perfuchsberg stationiert und rückt von dort mit einer eigenen Mannschaft aus. Es ist ein fixer Bestandteil des Landecker Einsatzkonzepts und übernimmt unter anderem Aufgaben im Bereich Wasserversorgung, Löschleitung und Atemschutz.

Gemeinsam mit dem Löschfahrzeug (LF) – das als „Pumpe 1“ geführt wird – bildet das KLF als „Pumpe 2“ eine wertvolle Ergänzung, insbesondere wenn es darum geht, unabhängig und eigenständig Löschleitungen mit zwei Tragkraftspritzen aufzubauen und zu betreiben. Gerade bei längeren Strecken oder in abgelegenen Einsatzgebieten, wie in diesem Fall, zeigt sich der taktische Vorteil dieser Konstellation.

Auch bei diesem Einsatz bewährte sich das KLF einmal mehr als besonders flexibel und effizient, insbesondere bei engen Platzverhältnissen und in schwer zugänglichem Gelände – ein wesentlicher Beitrag zum Einsatzerfolg.

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Presseaussendung

Polizei Tirol

Ein 51-jähriger mittelloser Deutscher hat in der Zeit vom 21.09.2025, 13.30 Uhr, bis zum 23.09.2025, 08.30 Uhr, im Bezirk Landeck, konkret entlang des stark frequentierten Rad- und Fußwegs zwischen Nauders und Landeck, aus Langeweile drei Brände im zum Teil stark bewaldeten Gebiet gelegt. Die 3 Brände mussten von den Feuerwehren Nauders, Fließ und Landeck gelöscht werden und es konnte dadurch ein Übergreifen bzw. Brandereignis größeren Ausmaßes verhindert werden. Der Deutsche wurde nach dem gemeldeten Brandgeschehen am 23.09.2025, gegen 09.40 Uhr, in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen und festgenommen. Er war geständig, die Brände aus Langeweile in Landeck, Fließ und Nauders gelegt zu haben. Die Staatsanwaltschaft verhängte Untersuchungshaft, Er wurde in die Justizanstalt Innsbruck überstellt.

Presseaussendung
vom 24.09.2025, 05:59 Uhr